Beneviz Konzert im Boxring

Im Rahmen des Tags der Hörgeschädigten trat der hörgeschädigte Künstler Daniel Denecke aus Hamburg am Samstagabend in der Ejadonhalle im Boxring des Boxclubs auf. Mit eigenen Liedern wie "You never walk alone", "The road from ear to heart", "Listen" und "Box, push and fight" hatte er das Publikum schnell für sich gewonnen. Die Besucher sangen die Refrains mit und hatten ihren Spaß bei diesem exklusiven Konzert. Vor allem "Box, push and fight", der neue Song von Denecke, kam gut an und passte wunderbar zur Box-Arena als Konzertort. Die Idee, im Boxring aufzutreten, gefiel ihm gut, sagte Denecke, denn gehandicapte Menschen müssen sich im Leben durchboxen.- pol -

Straubinger Tagblatt  2.5.2011

"Musik für die Seele"

CUXHAVEN /ALTENWALDE. Die Hörer von NDR2 wählten den Song "Lets Stop The Rain" des Hamburger Sängers und Songwriters Daniel Denecke zum Gewinner im Newcomer-Wettbewerb. Freitagabend stand der Vollblutmusiker auf der kleinen Bühne in der Altenwalder Musikkneipe "Franzler", die seit Anfang Oktober 2009 von Manuela Ritsch und Thomas (Plünn) Heyer geführt wird. Sie haben sich vorgenommen, die Live-Musik im "Franzler" wieder zu etablieren.

Für den Auftakt sorgte am Freitag mit "Musik für Leute mit Seele" Daniel Denecke. Der Liedermacher, Sänger und Gitarrist tourt durch die gesamte Republik, um zu sehen wie seine neuen Songs beim Publikum ankommen.

In Jeans und Cargojacke richtet er sich mit seinen Gitarren routiniert auf der Bühne im "Franzler" ein und überrascht sein Publikum mit einem Repertoire, in dem Einflüsse von Soul, Folk und Rock wechseln. Balladen wie das einfühlsame "Nobody can carry the weight of the world" laden ein, die Seele baumeln zu lassen, ebenso sein Titel-Song "Painting the moon" auf der zur Zeit aktuellen Tour mit rund 100 Konzerten.

Im "Franzler" gelang es Denecke mit Gitarre und der oft eingesetzter Blues-Harp, eine Brücke zum Publikum zu schlagen. Von den Besuchern gab es immer wieder Applaus für den Sänger, der mit seiner rauchigen, mal sanften schon fast hauchenden Stimme auch für Gänsehaut sorgte.

Denecke mag die kleinen Gigs - mit dem Publikum auf Tuchfühlung. Dennoch hat er auch schon auf den ganz großen Bühnen gestanden - im Vorprogramm für Chris de Burgh, The Corrs, die Soul-Diva Whitney Houston und für die Rock-Legende Joe Cocker.

Übriges: Nicht nur die NDR 2 -Hörer sind auf Deneckes Titel "Lets Stop The Rain" aufmerksam geworden. Der kanadische Rock-Weltstar Neil Young deklarierte diesen Titel zu den Top 100 der "Song Of The Times" und präsentiert ihn mit Stücken anderer Musiker, die sich mit ihren Protestsongs gegen Missstände in der Weltpolitik einmischen, auf einer Internetseite.Wer neugierig auf Daniel Denecke geworden ist, sollte sich jetzt schon einen Termin vormerken: Am 6. November steht er erneut auf der kleinen Bühne im Altenwalder "Franzler."

Von Eberhard Wendt Cuxhavener Nachrichten 29.3.2010


 

Musik am Schloss

Diez. Der gebürtige Hamburger Sänger und Songwriter Daniel Denecke stellte neue Songs seines kommenden Albums «Painting the moon» solo und unplugged im Weinhaus in der Altstadt von Diez vor den Schlossmauern vor. Der Funke sprang zum zahlreich erschienen Publikum schnell über, und so konnte Daniel Denecke mit seiner ausdrucksstarken Stimme viele Songs aus seinen ersten beiden Alben bei Kerzenschein präsentieren.Zu seiner Gitarre und der oft eingesetzten Blues-Harp konnte er das Publikum schnell dazu bewegen, seine Songs mitzusingen. Im Konzert kamen besonders seine Balladen sowie sein frischer Hit «You never walk alone» bestens an. Diesen Song schrieb er für ein erkranktes Familienmitglied und wollte ihm damit Mut machen. Nach mehrmaligem Hören und Singen setzt sich die positive Message des Titels in den Gehörgängen fest und verankert sich im Inneren und setzt positive Energie frei. «There is a way» schrieb Daniel  kürzlich nach einem Fernsehbericht über ein Kinder-Hospiz. Auch dieses Lied fand großes Gehör. Zum Schluss des Auftritts gab es einen musikalischen Vorgeschmack auf Daniels neue Single «I’m on the run», die in den nächsten Wochen in vielen Online-Download-Shops zu erhalten ist.

23.02.2010

Frankfurter Neue Presse / Nassauische Neue Presse


 

Seele, Mond und Sterne

Daniel Denecke in Bielefeld
Musik für Leute mit Seele"
nennt Daniel selbst sein künstlerisches Schaffen, ohne sich damit in eine musikalische Richtung zwängen zu lassen. Einflüsse von Folk,
Soul und Rock wechseln sich während des einstündigen Stelldicheins
angenehm ab, die Balladen, wie das einfühlsame „Nobody can carry the weight of the world“ aus dem letzten Album eignen sichbesonders, um oben genannte Seele baumeln zu lassen. Sein neuestes
Werk „Not a prophet, not a saint“ (Fuego Records) nimmt ordentlich an Fahrt auf, einige Tracks erlauben gar, das Tanzbein wippen zu lassen („Sooner or later“), Stücke wie „Listen“
oder „Hold me“ haben das Potential ein Hit zu werden, sie sind hernach nur schwer aus dem Ohr raus zu bekommen. So erging es nämlich
jüngst den Hörern vom NDR 2, die Denecke
zum „Newcomer der Woche“ (Musikzzene Deutschland)wählten.
Sein „You never walk alone“ hat nichts mit Fußball
zu tun, sondern – ganz autobiografisch – von der schweren Krankheit eines Familienmitglieds. Beim Titelsong seiner aktuellen Clubtour mit annähernd 100 Konzerten, bei „Painting the moon“ kommt
die Seele wieder deutlich zum Vorschein, gerade so, als treibe man auf dem offenen Ozean, blickt auf den Sternenhimmel und stellt fest, dass der Mond gar kein Gesicht hat...man möchte ihn anmalen.
Im Unterschied zum Album, auf dem Daniel Denecke

von einer Begleitband in klassischer Formation (drums,bass, guitar) flankiert wird, gerät der Live-Auftritt „unplugged“am späten Abend zu einem gänzlich neuen Klang-Erfahrung: so kraftvoll
er in seine Gitarrensaiten schlägt, so kraftvoll setzt er seine Stimme ein, die teilweise gar in Falsett-Höhen dringt, ohne sich
dabei zu überschlagen. Ein stimmiges, harmonisches Duo.
„Wieso gerade Bielefeld?“ wird Daniel Denecke
nach dem Konzert gefragt, „das ostwestfälische Publikum gilt als schwierig!“ „Mein letzter Auftritt hier liegt schon viele Jahre zurück, als „Special Guest“ von Runrig im PC69
und ich bin seitdem schon so oft an Bielefeld vorbeigefahren“.Ein schlüssiges Argument.

von Heimo Stefula / Neue Westfälische Januar 2010


 

Daniel Denecke begeistert mit Soloprogramm - Balsamisch energetische Stimme

"Lese im Gesicht, was ankommt"
12.02.2008

Stadtallendorf. (fsr). Der Sänger Daniel Denecke hat im Stadtallendorfer Café Babylon sein aktuelles Programm "Painting the moon" vorgestellt. Leidenschaftlich vorgetragener Folk-Pop zum Mitsingen begeisterte am Freitagabend die Zuhörer.
Er stand schon auf der Bühne mit den ganz Großen. Im Vorprogramm von Whitney Houston, Joe Cocker, Chris de Burgh oder Bob Geldof spielte Daniel Denecke vor Tausenden. "Doch auch da bin ich genau wie heute Abend nur mit meiner Gitarre in der Hand aufgetreten", beteuert der norddeutsche Berufsmusiker, der im Schnitt 120 Konzerte im Jahr spielt.
Und dann gibt er zu: "Aufgeregter war ich vor diesem Auftritt. So kleine Sachen sind einfach viel intensiver und direkter, da kommt sofort etwas zurück und man kann den Leuten im Gesicht ablesen, ob sie meine Musik mögen oder nicht."Mit seiner ganz eigenen Mischung aus Folk, Blues und Rock begeisterte der Sänger die Zuhörer im Café Babylon. Denn Denecke versteht das Spiel mit feinen Nuancen und Variationen, er präsentiert Kompositionen, die ein einheitliches Ganzes ergeben.Seine aktuelle Deutschlandtour trägt den Namen "Painting the moon" und für Denecke ist dies mehr als nur ein Motto. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Mond ein Gesicht zu malen, und auch sich selbst will der Neueinsteiger in der Musikszene ein Gesicht verschaffen. Mit seinem Auftritt im Jugendzentrum dürfte er hierfür wieder den ein oder anderen Pinselstrich hinterlassen haben.
Filigranes Gezupfe und virtuoses Geschrammel, gefühlvoller Gesang und rockige Stimme - das sind die Mittel, mit denen der in Hamburg lebende Künstler seine Lieder schreibt, mit denen er sein Leben erzählt. Denn dass die Musik sein Leben sei, betonte Denecke mehrmals und präsentierte hierzu Titel wie "Live my life" und "Hope I'll be there".

Marburger Neue Zeitung 2/2008


Denecke sang Lieder übers Leben

"Listen..." (höre hin, hör" zu) ist eine der schönen rockigen Balladen des Sängers und Songwriters  Daniel Denecke. Und Hinhören lohnt sich, denn Denecke verfügt über eine außergewöhnliche Stimme, mit der er, nur begleitet von seiner Akustikgitarre, auch die Zuhörer in der Kulturscheune in Fluterschen erreichte. Denecke schreibt und singt Lieder über das Leben. Und so kommt es, dass er nicht nur die Liebe, den wundervollen Tag besingt, sondern auch sozialkritisch Stellung nimmt, wenn er zum Beispiel von "der anderen Seite des Lebens" erzählt. In der mit Kerzenlicht ausgeleuchteten, liebevoll gestalteten Kulturscheune hatte der Soloauftritt des jungen Künstlers eine familiäre Note. So kam auch unter den Zuschauern eine lockere, entspannte Stimmung auf, die nicht zuletzt davon profitierte, dass Denecke kurzerhand die Damen der ersten Reihe zum Backgroundchor ernannte. (ga)

Rhein Zeitung 2007


 

Daniel Denecke malt dem Mond ein Gesicht

Kiel - Auf seinen Turnschuhen wippt er federnd im Takt zu seiner Gitarre, die noch etwas von der guten alten Singer-Songwriter-Klampfe hat. Nicht
minder federnd und flügelnd seine hohe Stimme, die die Silben als belcantistisches Trampolin nutzt.Daniel Denecke ist ganz in seinem Element, wenn er die kleine Bühne im Viva betritt und sich erstmal gegen den
Kneipentrubel Gehör verschafft. Denecke kann dabei auf seine Songs vertrauen. Lauscht man genau, schält sich aus dem Klampfen-Kostüm manches Kleinod, das über gefälligen Folkpop weit hinausgeht, etwa das
energisch-elegische The Other Side Of Life vom aktuellen Album Painting The Moon. Als Support von The Corrs, Joe Cocker, Chris de Burgh oder Marla Glenn, um nur einige zu nennen, hat Denecke  schon vor weit größerem Publikum gespielt. Doch das Tingeln bei 150 Auftritten im Jahr gefällt ihm.Im Viva ist er nämlich ganz nah dran am Publikum und das an ihm. Authentisch federt
er zwischen Bühne und Kneipentischen hin und her.Er wirkt im Viva ausgesprochen optimistisch zupackend. Don't Cry heißt ein Song, bei dem er dem hell stahlgesaiteten Gitarrenklang perkussive Elemente
beimengt, die tiefgründiger grooven, als es simpler Pop erlauben würde - wie ein Subtext. Wer sich von der nur scheinbaren Durchschaubarkeit seiner Songs
einlullen lässt, unterschätzt den Hamburger. Listen zum Beispiel kann man als ohrwurmiges Uptempo abhaken, gleichwohl wohnt ihm etwas Missionarisches,
ja sogar Protest-Songhaftes inne. Auch das von Denecke als "kleines Popstückchen" angekündigte Sunshine ist nicht so "life is easy", wie es daherkommt. In Deneckes Songs gibt es doppelte Böden, nur
vermeidet er es, die allzu deutlich zu machen. / Singer-Songwriting goes
Easy Listening. So entsteht ein Hörgenuss sowohl in den unwillkürlich
mitfedernden Füßen. Denecke öffnet die äußeren Ohren, aber auch das innere.
Und den Titel seines neuesten Albums, von dem die meisten im Viva
präsentierten Songs stammen, darf man allegorisch lesen: Dem Mond ein
Gesicht zu malen ist wie dem Folk-Pop eine neue, ganz eigensinnige Stimme zu
Verleihen.

Jörg Meyer,
Kieler Nachrichten July 2007


 


 

Entspannter Auftritt
Gitarrist Daniel Denecke unterhielt sein Publikum allein.
Er bestritt schon das Vorprogramm von Whitney Houston und Joe Cocker

"Ich hab keine Band mit dabei, aber der Chor ist ja da", scherzt Daniel Denecke, als er sein Mikro zu den Zuschauern dreht und sie auffordet mitzusingen und ihn zu unterstützen. Damit möchte er das schüchterne Publikum auflockern.
Der Musiker, lässig in Jeans, Shirt und Cargojacke, lässt sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen: Es ist deutlich, dass er schon jahrelange Erfahrung mitbringt. Doch nicht nur die Erfahrung hat er zu seinem Auftritt mitgebracht, auch drei unterschiedliche Gitarren, neue eigene Songs und vor allem eine gewaltige Stimme hat er im Gepäck.
Langanhaltender Applaus und begeistertete Gesichter sind Denecke gewiss und gerne stimmt er mit seiner einzigartigen Stimme, die teilweise an Songs der Rolling Stones wie "Angie" erinnert, auch Songs von seinem neuen Album. Zwischen Rock und Melancholie schafft es der Musiker, seinen Gäste mit seiner mal rauchigen, mal sanften, schon fast hauchenden Stimme eine Gänsehaut zu bescheren.
Daniel Denecke hat schon vor zwölf Jahren die Musik zu seinem Hauptberuf gemacht. Bereits zwei Alben hat er herausgebracht und ist schon wieder dabei, ein neues Album zu produzieren..Mit geschlossenen Augen nimmt er sein Publikum mit auf die Reise und malt ihnen den Mond mit seiner Musik, denn "painting the moon" ist das Motto seiner Acoustic-Tour.Die Zuschauer waren begeistert von der unglaublichen Vielfalt, die Daniel Denecke´s Stimme und Programm boten und honorierten mit langanhaltendem Applaus.

Isabel Papke

03.07.2007 WAZ Westdeutsche - Allgemeine Zeitung


 

B a d M ü n d e r
Denecke singt sich die Seele aus dem Leib

Bad Münder. Was wäre, wenn der Mond von einem Maler ein kunstvoll verziertes Gesicht bekäme - genau das ist das Thema des neuen Albums "Painting the Moon" des gebürtigen Hamburgers Daniel Denecke. Die Rolling Stones würden singen "And I want to paint it black", doch
Denecke würde zu romantischeren Farben tendieren.
Mit der Akustikgitarre unterm Arm steht er am Mikrofon und fast könnte man meinen - wenn man ihn ein wenig genauer betrachtet - der Mond sei in sein Gesicht gemalt. Es spricht Bände, über ein wohl lebendiges Musikerleben. Und tatsächlich hat Denecke auf seinen Tourneen einiges erlebt: Im Vorprogramm trat er bereits für Joe Cocker, Chris de Burgh, The Corrs und die Soul-Diva Whitney Houston auf. Er hat vor Tausenden gespielt, aber auch für zehn Zuhörer - ein Vollblutmusiker eben, der im Jahr auf über 100 Auftritte kommt. Einen der "gemütlicheren" Art hatte er am Sonnabend.
Bei Kerzenschein saß er auf seinem Barhocker vor einem selbst genähten Banner. Und er sang sich die Seele aus dem Leib, als wenn es kein Morgen gäbe.
Seine helle, hohe und nasale Stimme hatte beim Sprechen etwas Niedliches. Doch beim Singen wusste er sofort zu überzeugen. Er konnte nicht nur so schön meckern wie Roger Chapman, sondern setzte seine Stimme vor allem bei balladesken Stücken gefühlvoll ein. Die Gäste dankten es ihm mit tosendem Applaus.

© Neue Deister-Zeitung, 20.02.2006

 

Mitsingen im Bundtschu

Daniel Denecke spielte in Münnerstadt (co)
Der Bundtschu entwickelt sich mit seinen regelmäßigen
Konzerten und Sessions richtiggehend zu einer Art Kleinkunstbühne. Am Samstagabend gab Daniel Denecke ein Konzert, der Künstler ist momentan auf Tour durch Deutschland und Europa.
Rund 100 Konzerte pro Jahr gibt der Berufsmusiker, der sein Alter nicht verraten möchte. „Ich bin im richtigen Alter für die Musik", erklärt Denecke lachend. Im Bundtschu spielte der Künstler vor allem Stücke seines aktuellen Albums „Further to return", hier unter anderem auch seine aktuelle Single „Talk Talk Talk", standen auf dem Programm und rissen die Bundtschu-Gäste sogar zum Mitsingen mit.
Als „entspannter Acoustic Rock" bezeichnet der Sänger und Songwriter selbst seinen musikalischen Stil, den er auch schon auf den großen Bühnen der Musikwelt präsentieren konnte.
So stand Denecke schon unter anderem mit Whitney Houston, Joe Cocker, Ritchie Blackmores Night und Bob Geldof im Vorprogramm oder als Special Guest auf der Bühne. Auch die Zuhörer im Bundtschu konnte der Sänger für seine Songs begeistern, sie belohnten ihn mit lautem Applaus und konnten ihm nach nicht ganz zweistündigem Programm sogar noch zwei Zugaben aus der Gitarre leiern.


Mainpost, 10.01.2006

 

 

In der Kleinen Welt: Pop und Rock bei Kerzenschein
06.05.2003

Daniel Denecke spielte in Eitensheim auch mit seinem Publikum
In der Kleinen Welt: Pop und Rock bei Kerzenschein
Eitensheim (·) Ein Mann, eine Gitarre und eine Bühne im Kerzenschein. Mehr braucht es nicht für einen
gelungenen Konzertabend · vorausgesetzt freilich, der Mann beherrscht sein Instrument und hat eine
Stimme, die vor allem Frauenherzen höher schlagen lässt.Daniel Denecke weiß all dies gezielt
einzusetzen. Sein Debüt am Samstagabend in der gut besuchten Eitensheimer "Kleinen Welt" ließ (fast)
keine Wünsche offen.
Seine Stimme ist sein Kapital. Mal melancholisch, flüsternd, verspielt, im nächsten Moment wieder
rockig. Der Hamburger, der seit Januar bereits 50 Mal auf der Bühne stand, versteht es, sein Publikum
mitzureißen. Kein Wunder, hat er doch als Sänger im Vorprogramm bekannter Pop-und Rockgrößen wie
Barcley James Harvest, The Corrs, Chris de Burgh, Joe Cocker bereits jede Menge Bühnenerfahrung sammeln können, im vergleichsweise familiären Umfeld in Eitensheim war es für ihn ein Leichtes, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Und dabei auch die Sangesfreude der Konzertbesucher stets aufs Neue herauszufordern.
Leidenschaftlich, emotional und immer ein bisschen
anders. Viele Titel gehen ins Ohr. "Come to me" beispielsweise, der Opener seiner leider etwas zu oft
angepriesenen CD, oder "Talk, talk, talk to me".
Nein, Musik aus der Konserve macht Daniel Denecke nicht. Ihn in eine Schublade pressen? Nicht
möglich. Sein Outfit erinnert ein wenig an Meat Loaf, seine Show nicht. Der 32-Jährige ist eher ein
Freund der leisen Töne. Weniger ist eben manchmal mehr · auch und gerade beim Akustik-Pop.
Neben Gitarre und Stimme beherrscht er auch etwas anderes meisterlich. Das Spiel mit seinem Publikum.
Immer wieder fordert Daniel Denecke die Zuhörer heraus. Hört just in dem Moment, als alle so schön
mitsingen, zum Spielen auf, grinst und tippt nur noch mit dem Fuß den Takt. Und kehrt auch am Ende des
Konzertes kurz mal den Spitzbuben in sich raus. Sagt artig "gut‘s Nächtle", bläst die Kerzen aus und setzt
sich auf der Bühne im Dunkeln auf einen Stuhl. Wie das Publikum wohl reagiert?

Ruth Stückle

Donaukurier 06.05.2003